Veröffentlichung
Tumorerkrankungen und Lebensqualitätmessung:
Das Gespräch mit dem Patienten ist wichtige Voraussetzung
Oberhaching, den 07.05.2010. Gerade in der Onkologie geht es angesichts der wachsenden Bedeutung
pallia-
tiver Behandlungsziele und „ausgereizter“ Heilungsquoten häufig darum,
für die Patienten das Leben mit der Er-
krankung erträglich zu machen. Die „Lebensqualität“
hat sich daher inzwischen als wichtige Variable in der moder-
nen Medizin und als entscheidender Erfolgsparameter der praktischen Patientenbetreuung etabliert.
Prof. Dr. Peter Herschbach von der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische
Medizin und Psycho-
therapie der Technischen Universität
München setzt sich
in einer aktuellen Veröffentlichung mit der Pro-
blematik der Lebensqualitäts-Messung bei Tumorerkrankungen auseinander. In die
Studie flossen unter
anderem
auch Daten ein, die die 4sigma-Tochter INNOVACARE GmbH im
Rahmen eines Disease-Management-Programms Brustkrebs in Kooperation
mit der Siemens-Betriebskrankenkasse erhoben hat.
In seinen Ausführungen kommt Prof. Herschbach zu dem Ergebnis, dass „harte“ Fakten und objektive Befunde für
die Lebensqualität weit weniger entscheidend
sind als subjektive Faktoren. Um den individuellen psychologischen
Unterstützungsbedarf des Patienten zu erfassen, ist das persönliche Gespräch mit ihm unerlässlich.
Das Betreuungskonzept von 4sigma bietet hier ideale Voraussetzungen. In der „halbanonymen“ Atmosphäre eines Telefongesprächs
fällt es dem Patienten erfahrungsgemäß leichter, die subjektive Auswirkungen
der Erkrankung
bzw. Behandlung darzustellen und seine individuellen Ziele, Wünsche und Erwartungen mitzuteilen. Er entwickelt
im Verlauf
der Betreuung
ein Vertrauensverhältnis zu seinem persönlichen Coach, der ihm empathisch
und wertfrei gegenübertritt
und seinem individuellen Erleben mit Interesse und Respekt begegnet. So gelingt es, individuelle Problematiken, die die Lebensqualität des Patienten beeinflussen,
rasch und zielgenau zu erkennen und im Beratungsspektrum zu berücksichtigen.
zur Veröffentlichung von Prof. Herschbach in "gynäkol. prax. 34: 303 - 309 (2010)"
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